Monat 1: Fokus auf saubere Anmeldungen und ELSTER. Noch keine aufwendige Werbekampagne, wenn die Steuernummer fehlt. Richten Sie Jupiter ERP ein und schreiben Sie eine interne Testrechnung.
Monat 2: Erste echte Kundenrechnungen, Zahlungen zuordnen, Belege sammeln. Prüfen Sie, ob Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung zur Realität passt. Sprechen Sie die Kanzlei an, wenn Umsatz schneller steigt als geplant.
Monat 3: Routinen festigen: wöchentlicher Beleg-Scan, monatlicher Kontoblick. Lesen Sie Post von Finanzamt und IHK sofort. Fristen notieren.
Monat 4: Verträge nachschärfen, wenn Projekte wiederkehren. Preise anpassen, wenn Sie unterschätzt haben. Free-Tarif reicht nur bei sehr wenigen Rechnungen. Planen Sie Basic, wenn Angebote nötig werden.
Monat 5: Investitionen nur mit Beleg und klarer betrieblicher Zuordnung. Als Kleinunternehmer zahlen Sie Vorsteuer nicht zurück. Als Regelbesteuerer prüfen Sie Vorsteuerabzug.
Monat 6: Halbjahresblick: Umsatz gegen Prognose im Fragebogen. Bei Abweichung Finanzamt informieren, wenn nötig. Urlaub planen, aber ELSTER-Fristen im Kalender lassen.
Monat 7: Marketing nur, wenn Lieferfähigkeit stimmt. Neue Kunden ohne Kapazität schaden der Reputation. Dokumentieren Sie Arbeitszeit für spätere Preisjustierung.
Monat 8: Versicherungen prüfen: Haftpflicht noch passend? Geräteliste aktualisieren. Datenschutz: Löschkonzept für alte Kontaktanfragen.
Monat 9: Steuerberater für Jahresendplanung einbinden. Vorauszahlungen und Rücklagen besprechen. Offene Forderungen mahnen, wenn Vertrag das erlaubt.
Monat 10: Inventar und Abschreibungen, falls relevant. Software-Lizenzen als Betriebsausgabe buchen. Export aus Jupiter ERP testen.
Monat 11: Einkommensteuer vorbereiten: Unterlagen vollständig. Private Anteile markieren. Letzte Investitionen im Jahr steuerlich mit Beratung timing.
Monat 12: Jahresabschluss light für EÜR: Einnahmen, Ausgaben, Belege. Dankeschreiben an Kunden, ohne aufdringlich zu sein. Ziele für Jahr zwei schriftlich.