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DATEV-Export und Steuerberater-Zusammenarbeit

Autor: Jupiter ERP RedaktionZuletzt aktualisiert:
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Kurzantwort

Strukturierte Exporte und klare Perioden reduzieren den Monatsaufwand für Sie und die Kanzlei. Jupiter ERP erzeugt ab dem Business-Paket DATEV-kompatible ZIP-Pakete und kann sie per E-Mail an Ihren Steuerberater senden. Die fachliche Verbuchung bleibt Aufgabe der Steuerberatung.

Warum braucht die Kanzlei strukturierte Exporte? Link zu diesem Abschnitt

Steuerberaterkanzleien arbeiten häufig mit DATEV-Software. Je besser Belege, Konten und Steuerschlüssel ankommen, desto weniger manuelle Nacharbeit entsteht. CSV-Chaos, fehlende Belegbilder oder unklare Perioden kosten Zeit und erhöhen Fehlerquellen. Ein vereinbarter Exportzyklus (monatlich, quartalsweise) schafft Verbindlichkeit.

„DATEV-kompatibel“ bedeutet: Das Paket folgt Formaten und Strukturen, die DATEV-Umgebungen typischerweise verarbeiten können. Ob Ihre Kanzlei genau dieses Paket so importiert, wie Sie es erwarten, klären Sie einmalig mit dem zuständigen Bearbeiter. Software-Hersteller und Kanzlei sind unterschiedliche Rollen; Jupiter ERP liefert Daten, die Kanzlei verbucht und berät.

Neben dem Dateiformat zählen Inhalte: Rechnungen, Gutschriften, Mahnungen und optional Banktransaktionen. Kostenstellen und Steuerschlüssel sollten schon bei der Belegerfassung stimmen, sonst repariert der Export nichts nachträglich.

Viele Kanzleien erwarten einen festen Rhythmus: Monat abschließen, Export erzeugen, ZIP senden, Rückfragen klären, dann Festschreibung. Wenn Sie ad hoc exportieren und gleichzeitig weiterbuchen, entstehen Doppelungen und Versionschaos. Ein einfacher Kalender im Team reicht oft schon.

Was exportiert Jupiter ERP? Link zu diesem Abschnitt

Sie legen einen Export an, wählen Zeitraum und Inhalte und starten den Job. Jupiter ERP erzeugt im Hintergrund ein ZIP-Paket. Enthalten sein können Rechnungen, Mahnungen, Gutschriften und optional Bankumsätze (Banking-Modul vorausgesetzt). Sie laden die Datei herunter oder senden sie direkt weiter.

Buchungssätze lassen sich konfigurieren, damit Kontenrahmen und Schlüssel zu Ihrer Abstimmung mit der Kanzlei passen. Der Export ist ab dem Business-Paket verfügbar. Details zu Paketgrenzen stehen auf der Preisseite. Banktransaktionen im Export setzen freigeschaltetes Banking voraus.

Vor dem ersten Echtbetrieb lohnt ein Probeexport mit wenigen Belegen. Die Kanzlei prüft, ob Konten, Steuerschlüssel und Belegbilder ankommen. Korrekturen an der Konfiguration sind günstiger als monatelange Nacharbeit. Dokumentieren Sie die vereinbarte Einstellung kurz, damit Stellvertretungen denselben Weg nutzen.

InhaltTypischer NutzenHinweis
AusgangsbelegeErträge und ForderungenNummern und Steuern vorher prüfen
Gutschriften / MahnungenKorrekturen und offene PostenBezug zur Ursprungsrechnung
Banktransaktionen (optional)Zahlungsabgleich in der KanzleiBanking-Modul nötig
ZIP-PaketEin ÜbergabeobjektDownload oder E-Mail-Anhang

Wie hängen Perioden und Festschreibung zusammen? Link zu diesem Abschnitt

Abgeschlossene Perioden schützen vor stillen Änderungen an bereits übergebenen Monaten. Wenn Belege nach dem Export noch editierbar bleiben, entstehen Abweichungen zwischen Ihrer Sicht und der Kanzleiakte. Festschreibung macht ausgewählte Datensätze unveränderbar: keine Bearbeitung, kein Löschen, kein Zurücksetzen.

In Jupiter ERP können Sie Festschreibung über einen eigenen Zeitraum-Dialog steuern oder optional direkt beim Buchhaltungsexport auslösen. Jede Festschreibung wird im Aktivitätsprotokoll festgehalten und ist nicht umkehrbar. Das unterstützt GoBD-Ziele zur Unveränderbarkeit, ersetzt aber keine organisatorische Richtlinie in Ihrem Betrieb.

Sprechen Sie mit Ihrer Steuerberatung, wann Perioden geschlossen und wann festgeschrieben wird. Zu frühes Sperren blockiert Korrekturen; zu spätes Sperren riskiert nachträgliche Drift.

Typisches Muster: Export senden, Rückfragen der Kanzlei innerhalb weniger Tage klären, danach Festschreibung für denselben Zeitraum. So bleiben Korrekturen möglich, ohne den archivierten Monat dauerhaft offen zu lassen. Festschreibung in Jupiter ERP ist nicht umkehrbar; planen Sie den Zeitpunkt bewusst.

Wie senden Sie den Export per E-Mail an die Kanzlei? Link zu diesem Abschnitt

Nach Abschluss des Exports versenden Sie die ZIP-Datei direkt aus Jupiter ERP. Empfänger, Betreff und Text kommen aus vorkonfigurierten Vorlagen. Die Standard-E-Mail des Steuerberaters hinterlegen Sie in den Buchhaltungseinstellungen; beim Versand ist sie vorausgefüllt. Der Betreff kann den Belegzeitraum tragen, damit die Kanzlei den Eingang zuordnen kann.

Prüfen Sie vor dem Senden, ob der Zeitraum stimmt und ob optionale Bankdaten wirklich enthalten sein sollen. Ein kurzer Abstimmungsmail-Text („Export März, bitte Rückmeldung bei Importfehlern“) spart Rückrufe. Legen Sie intern fest, wer den Export auslöst, damit nicht zwei Personen denselben Monat doppelt schicken.

Der E-Mail-Weg ersetzt kein sicheres Kanzlei-Portal, falls Ihre Beratung eines vorschreibt. Folgen Sie den Vorgaben der Kanzlei zu Übertragungsweg und Aufbewahrung.

Bewahren Sie eine Kopie des gesendeten ZIP und die Versandbestätigung (Aktivitätsprotokoll) auf. Bei Rückfragen („Welcher Export lag dem März zugrunde?“) sparen Sie Suchzeit. Wechseln Sie die Steuerberatung, übergeben Sie die letzte erfolgreiche Konfiguration und den letzten Periodenstand.

Jupiter ERP bereitet Daten vor; die steuerliche Einordnung und die Buchung in DATEV bleiben Aufgabe der Kanzlei. Nutzen Sie den Export nicht als Ersatz für laufende Rückfragen zu Sonderfällen (Reverse Charge, gemischte Steuersätze, Anlagevermögen). Dafür bleibt der Dialog mit Ihrer Steuerberatung nötig.

Kurz gesagt: guter Export plus klare Periodenregeln entlasten beide Seiten. Schlechte Stammdaten und unklare Zuständigkeiten holen Sie im ZIP-Anhang nicht mehr ein.

  • Steuerberater-E-Mail in den Buchhaltungseinstellungen hinterlegen
  • Zeitraum und Inhalte vor dem Job prüfen
  • ZIP per E-Mail aus dem Panel senden oder herunterladen
  • Festschreibung mit der Kanzlei zeitlich abstimmen
  • Business-Paket für DATEV-Export erforderlich
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